Alles Wissenswerte über Poker

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Quelle: Gaming Club™ Casino

Poker ist ohne Zweifel das beliebteste Kartenspiel der Welt. Ob zusammen mit Freunden, im Rahmen eines Turniers oder als Online-Video-Poker – Millionen Menschen beschäftigen sich regelmäßig mit dem Spiel. Im Folgenden erfahren Sie alles über die Geschichte und die Regeln von Poker. Außerdem empfehlen wir Ihnen einige Filme über das Spiel und verraten Ihnen, was Sie für eine heimische Party benötigen.

Eine kurze Geschichte vom Poker

Das Pokerspiel mit den Regeln, die bis heute Anwendung finden, entstand Anfang des 19. Jahrhunderts in den USA. Allerdings erwähnte schon der Autor Robert Frederick Foster in seinem Regelbuch von 1837, dass Poker auf das persische Spiel As-Nas zurückgeht. Viele Historiker widersprechen zwar dieser Behauptung. Allerdings deutet sie bereits an, dass sich Poker aus älteren Kartenspielen entwickelt hat.

So gilt das französische Spiel Poque als Vorläufer des modernen Pokers. Es kam im 15. Jahrhundert in Mode. Poque, das in Deutschland als Poch bezeichnet wurde, liefert auch die Vorlage für die Bezeichnung Poker. Anfang des 19. Jahrhunderts brachten französische Einwanderer das Spiel in die Region von New Orleans. Von dort gelangte es dank der Dampfschiffe auf dem Mississippi in viele Gegenden im Osten der USA. In den Westen des Landes kam es einige Jahrzehnte später im Zuge des Goldrauschs.

Frau spiel Poker / Poker Geschichte
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Nachdem Poker in den gesamten Vereinigten Staaten Bekanntheit erlangt hatte, wurde einheitlich das Pokerblatt aus 52 Karten eingeführt. Verschiedene Regeländerungen und Spielvarianten kamen im Laufe der Zeit dazu. Die Popularität von Poker erreichte jedoch erst in den 1970er-Jahren eine neue Dimension, als die World Series of Poker 1970 in ihre erste Saison startete. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sorgten technische Entwicklungen wie Online-Casinos und TV-Übertragungen mit Kameras, die auf die Gesichter der Spieler gerichtet waren, für einen regelrechten Boom.

Die Regeln von Poker in aller Kürze

Beim Poker geht es grundsätzlich darum, das beste Blatt aller Teilnehmer auf der Hand zu haben. Gleichzeitig ist es das Ziel jedes Spielers, einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen. Auch wenn es verschiedene Varianten von Poker gibt, sind sie sich in den Grundzügen sehr ähnlich. In jeder Runde übernimmt ein Spieler die Rolle des Dealers. Er teilt die Karten aus und behält den Überblick über die Einsätze. Im Casino ist ein Mitarbeiter des Hauses mit diesen Aufgaben betraut.

Zu Anfang einer Runde müssen alle beteiligten Spieler den festgelegten Mindesteinsatz leisten. Dann teilt der Dealer erstmals die Karten aus. Wie viele dies sind, hängt von der Spielvariante ab. Es folgt nun eine gewisse Anzahl an Runden, in denen die Teilnehmer neue Karten bekommen und verschiedene Aktionen durchführen können. So können sie aus der Runde aussteigen, den Einsatz bestätigen oder ihn erhöhen.

Am Ende der Runde müssen die noch im Spiel verbliebenen Teilnehmer ihre Karten offen auf den Tisch legen und somit ihr Blatt zeigen. Der Spieler mit der besten Kartenkombination gewinnt den kompletten Pot, in dem sich die Einsätze der Runde befinden.

Die Wertigkeit der Pokerblätter

Poker Regeln und Poker Kartenkombinationen, Ein Paar
Quelle: Clifford Photography / Unsplash

Ein wichtiger Teil der Pokerregeln ist die Wertigkeit der Kartenkombinationen. Sie entscheidet darüber, welcher Spieler die Runde und damit den Pot gewinnt. Von der niedrigsten bis zur höchsten Wertigkeit sehen die Kombinationen im Poker wie folgt aus:

  • Höchste Karte: Hat keiner der Spieler eine Kombination, so gewinnt derjenige mit der höchsten Einzelkarte.
  • Ein Paar: zwei Karten mit dem gleichen Wert, etwa zwei Könige
  • Zwei Paare: B. zwei Könige und zwei Buben
  • Drilling: drei Karten mit dem gleichen Wert, z. B. drei Asse
  • Straße: fünf Karten mit aufsteigendem Wert, etwa von 7 bis Bube (die Farben spielen dafür keine Rolle)
  • Flush: fünf Karten der gleichen Farben, etwa Herz
  • Full House: ein Drilling und ein Paar, z. B. drei Damen und zwei Asse
  • Vierling: vier Karten mit dem gleichen Wert
  • Straight Flush: eine Straße aus Karten in der gleichen Farbe, etwa 5 bis 9 in Pik
  • Royal Flush: eine Straße aus Karten in der gleichen Farbe, wobei die höchste Karte ein Ass ist – also 10 bis Ass, etwa in Kreuz

Sollten zwei oder mehr Spieler die gleiche Kombination aus Karten auf der Hand haben, so entscheiden verschiedene Kriterien darüber, wer letztlich gewonnen hat. Beim Straight Flush hat zum Beispiel der Spieler mit der höheren Karte das bessere Blatt.

Beliebte Poker Filme, die Sie nicht verpassen sollten

Die enorme Popularität von Poker hat auch dafür gesorgt, dass das Spiel vielfach Einzug in die Popkultur gehalten hat. So sind im Laufe der Zeit verschiedene Filme und Dokumentationen entstanden, in denen Poker eine wichtige Rolle spielt.

Netflix / Poker Filme
Quelle: Mollie Sivaram / Unsplash

Dazu gehört etwa „KidPoker“ aus dem Jahr 2015. Die Macher Gary Davis und Francine Watson haben darin die Karriere des Pokerspielers Daniel Negreanu aus Kanada nachgezeichnet. Mehr als 42 Millionen US-Dollar hat Negreanu bislang gewonnen – unter anderem, indem er sechs Turniere im Rahmen der World Series of Poker für sich entscheiden konnte. „KidPoker“ zeigt verschiedene Aufnahmen von Negreanu sowie Interviews mit ihm und einigen seiner Wegbegleiter.

Fiktional ist hingegen der Film „Runner Runner“ von 2013 mit Justin Timberlake und Ben Affleck in den Hauptrollen. Timberlake spielt darin den Mathematikstudenten Richie Furst, der gegen Provisionen Spiele im Online-Poker vermittelt. Als seine Aktivitäten auffliegen, setzt Furst buchstäblich alles auf eine Karte: Er nimmt selbst an einem Pokerspiel teil und verliert dabei seine gesamten Ersparnisse. Er konfrontiert den Besitzer der Online-Plattform (verkörpert von Affleck) mit seinem Verdacht, dass er wegen eines Betrugs verloren hat. Furst wird von Afflecks Charakter engagiert, muss jedoch später mit dem FBI zusammenarbeiten, um seinen Chef des Betrugs zu überführen. „Runner Runner“ lief durchaus erfolgreich in den Kinos.

Bei der Komödie „Win It All“ von 2017 stellt ein Pokerspiel den Beginn einer Reihe von Ereignissen dar. Im Mittelpunkt steht der von Jake Johnson gespielte Eddie, der mit fremdem Geld pokert – und verliert. Im Laufe des Filmes muss er alles versuchen, um den Betrag wiederzubeschaffen. Zusätzliche Anstrengung bereitet es ihm, dass er vor seiner neuen Freundin verantwortungsbewusst erscheinen möchte.

Was brauch man für einen gelungenen Pokerabend?

Wahrscheinlich haben Sie inzwischen Lust darauf bekommen, in Ihren eigenen vier Wänden spannende Pokerrunden mit Freunden zu veranstalten. Dafür benötigen Sie im Wesentlichen nicht mehr als ein Kartenspiel mit 52 Blatt sowie ein Set aus Poker-Chips. Um für eine authentische Atmosphäre zu sorgen, lässt sich mit ein bisschen handwerklichem Geschick auch ein Pokertisch bauen.

Dazu benötigt man vor allem einige Holzplatten, Sägen, Stoff und andere Werkzeuge. Zunächst sägt man eine große Platte in eine ovale Form. Aus einer weiteren Platte sägt man die Umrandung des Tisches. Diese versieht man mit mehreren großen Bohrungen und versenkt Schalen darin. In den Schalen bewahren die Pokerspieler später ihre Chips auf.

Einen Poker Tische selber Machen / Aus Holz
Quelle: Clint Patterson / Unsplash

Anschließend bespannt man die ovale Platte und die Umrandung mit Stoffen unterschiedlicher Farbe, bevor man beide Teile mit Kleber verbindet. Dann fehlen nur noch Beine, und schon ist der DIY-Pokertisch fertig.

Für eine gesellige Runde ist es zudem empfehlenswert, für die Gäste einige leckere Snacks bereitzuhalten. Ein geliebter Klassiker ist aber auch die Pizzabestellung. Jeder Teilnehmer wählt am Anfang der Pokerrunde die Sorte aus, die er gerne isst, und dann wird gemeinsam bestellt. Bis die Lieferung ankommt, können schon einige Partien absolviert werden. Und auch wenn die Pizzen da sind, können sie ganz bequem während des Spiels gegessen werden.

Überlegenswert ist auch die Variante, dass jeder Gast etwas zu essen mitbringt. Damit nicht jeder die gleichen preiswerten Snacks bei sich hat, sollte man eventuell einen Plan erstellen. Besonders spannend werden die Pokerrunden, wenn der Gewinner oder der Verlierer eines Abends zur nächsten Runde die Speisen mitbringen muss.

Der bester Party Snack: Pizza Bestellen
Quelle: Alexandra Gorn / Unsplash

Noch mehr Wissenswertes übers Pokern

Zusätzliches Wissen über Poker können Sie sich auf verschiedenen Wegen aneignen. Eine gute Möglichkeit bieten Pokerbücher von erfahrenen Spielern. Eines davon ist „Hole Card Confessions“ von Owen Gaines. Der Autor hat zahllose Partien im Online-Video-Poker absolviert und verdient mit dem Spiel seinen Lebensunterhalt. In seinem Buch beantwortet Gaines Fragen, die sich sowohl Anfänger als auch Profis am Pokertisch stellen.

Bereits 1979 veröffentlichte der Pokerspieler Doyle Brunson das Buch „Super/System: A Course In Power Poker“. Brunson hat mehr als 50 Jahre Poker gespielt und dabei zehn Turniere der World Series of Poker gewinnen. Sein Buch enthält sowohl Tipps von ihm als auch von anderen Spitzenspielern wie Bobby Baldwin, Chip Reese und David Sklansky.

Es lohnt sich außerdem, den besten Pokerspielern der Welt in den online zu folgen. Sie teilen zuweilen ihr Wissen über das Spiel mit ihren Followern. Justin Bonomo, der bereits erwähnte Daniel Negreanu und Erik Seidel haben jeweils mehr als 34 Millionen Dollar gewonnen und sind auf Twitter präsent. Auch der Deutsche Fedor Holz, der im Laufe seiner Karriere über 32 Millionen Dollar Preisgeld kassiert hat, betreibt einen Twitter-Account.

Mit Poker reich zu werden, gelingt nur recht wenigen Menschen. Wenn Sie gerne spielen, um Spaß daran zu haben, und das eine oder andere Erfolgserlebnis genießen wollen, dann ist Online-Video-Poker genau das Richtige für Sie.