Tierfreundliche Hochzeiten sind schwer im Kommen

Die besten Tipps für eine tierfreundliche Hochzeit

Heute leben viele Paare schon zusammen, bevor sie den Bund fürs Leben schließen. Wenn sie ihre Hochzeit planen, haben sie bereits einen gemeinsamen Haushalt, zu dem oft auch Haustiere gehören. Meist handelt es sich um Katzen oder Hunde, aber auch Schlangen, Leguane, Vögel, Schildkröten, Hängebauchschweine oder Pferde sind oft innig geliebte „Familienmitglieder“.

Und Paare, die ihre Haustiere wirklich als Teil ihrer Familie betrachten, wollen immer öfter ihre pelzigen, gefiederten oder auch schuppigen Freunde mit oder ohne Flossen bei ihrer Hochzeitszeremonie dabeihaben, weil man sich davon noch mehr kostbare Erinnerungen an diesen großen Tag verspricht. Aus diesem Grund werden tierfreundliche Hochzeiten immer beliebter.

Falls sich das jetzt ganz nach Ihrer Traumhochzeit anhört, dann nur zu. Aber bevor Sie loslegen, haben wir hier noch sieben Punkte, die Sie dabei berücksichtigen sollten:

  1. Schafft Ihr Tier das überhaupt?

Einige Hunde, Katzen, Ponys oder andere Vierbeiner sind die geborenen Entertainer. Sie lieben den Kontakt mit fremden Menschen und lernen gern neue Tricks, mit denen sie angeben können. Falls Ihr Tier auch zu dieser Sorte gehört, sollte es keine Probleme geben. Sie haben dann einen Ringträger oder ein Blumentier, das charmant mit Ihnen den Gang entlangtrottet.

Einige Tiere aber haben große Scheu vor Fremden, sie hassen Kunststückchen und sind leicht ablenkbar. Ein solches Tier wollen Sie an Ihrem großen Tag, an dem Sie sich um so viele Dinge kümmern müssen, nicht unbeaufsichtigt durch die Gegend tollen lassen.

Wenn sich Ihr Tier nicht gern vor größeren Menschenmengen präsentiert, müssen Sie es trotzdem nicht völlig von Ihrer Hochzeit ausschließen. Sie sollten aber die folgenden Punkte berücksichtigen …

  1. Sollte Ihr Tier vielleicht lieber eine Aufgabe vor der eigentlichen Hochzeit bekommen?

Bei Ihren Verlobungsfotos, Ihrer Hochzeitsankündigung oder Ihrer Einladung können Sie zum Beispiel jede Menge Familienfotos unterzubringen – dazu gehören natürlich auch Ihre Haustiere. Wie bei einem Online-Casino-Bonus können Sie hier auf verschiedene Art und Weise gewinnen. Wenn Sie also ein richtig fotogenes Tier haben, dem es aber leider ein bisschen an Sozialkompetenzen mangelt, sollten Sie unbedingt ausnutzen, dass Ihr Tier so unwiderstehlich niedlich ist.

  1. Üben, üben, üben

In romantischen Filmen sieht das Ganze immer deswegen so einfach aus, weil die Tiere monatelang für diesen Auftritt trainiert werden und sich hinter den Kulissen jede Menge Leute um sie kümmern. Nur sehr wenige Tiere sind in der Lage, ohne fremde Hilfe Ringe oder Blumen zu überbringen, vor allem inmitten all der fremden Leute und der köstlichen Gerüche, die das Tier ablenken.

Sie brauchen eine Leine, jemanden, der das Tier den Gang entlangführt, und wirklich jede Menge Trainingsdurchgänge. Versuchen Sie auch unbedingt, Ihr Tier dazu zu bringen, vor dem großen Auftritt sein Geschäft zu verrichten, um Stimmungskiller wie Hundehaufen im Gang zu vermeiden!

  1. Engagieren Sie einen Tiersitter

Abgesehen davon, dass ein Tiersitter darauf achten kann, dass Ihr Tier seine Aufgabe auch korrekt ausübt, kann sich der Sitter auch um den Kleinen kümmern, wenn er seinen Job erledigt hat. Der Sitter versorgt das Tier mit Fressen und Wasser und sorgt dafür, dass es sich erholen kann, während Sie sich um Dringlicheres kümmern können. Der Sitter achtet auch darauf, dass Ihr Tier sich nicht irgendwo im Dreck wälzt und Ihr Hochzeitskleid ungewollt mit ein bisschen Extradekoration verziert.

  1. Fragen Sie bei den Veranstaltern und Dienstleistern nach

Wenn Sie eine tierfreundliche Hochzeit planen, sollten Sie bei der Auswahl des Veranstaltungsortes darauf achten, wie dort die Anwesenheit von Tieren geregelt ist. Sobald Sie einen Veranstaltungsort gefunden haben, der keine Probleme mit Ihren Plänen hat, denken Sie daran, alle anderen Dienstleister, vom Caterer bis zum Fotografen, zu informieren und sicherzustellen, dass die Anwesenheit Ihres Tieres auch von deren Seite aus kein Problem darstellt.

  1. Informieren Sie Ihre Gäste darüber, was sie erwartet

Nicht alle Menschen mögen Tiere. Sorgen Sie also dafür, dass es auf Ihrer Hochzeit auch Bereiche gibt, die strickt tierfrei bleiben. In diesen Bereichen müssen sich die Gäste keine Sorgen machen, dass ihnen plötzlich irgendein kleiner Vierbeiner in die Quere kommt, und können so gemeinsam mit Ihnen Ihren großen Tag ganz ohne Angst genießen.

Manche Menschen leiden unter Allergien, daher sollten Sie die Gäste bereits in der Einladung vorwarnen und ihnen auch mitteilen, welche Tiere anwesend sein werden.

  1. Achten Sie darauf, dass Ihre Tiere sich erholen können

Was Sie bei der Auswahl des Veranstaltungsortes ebenfalls berücksichtigen sollten, sind Rückzugsmöglichkeiten für Ihre Tiere. Wenn Braut und Bräutigam auf Pferden angeritten kommen, die danach in einem Stall unterkommen, ist alles in Ordnung.

Aber Katzen, Hunde und andere Kleintiere reagieren in einer fremden Umgebung, in der sie sich nicht zu Hause fühlen, schnell gestresst, vor allem, wenn sie stundenlang Lärm und Trubel ausgesetzt sind. Sie brauchen einen Ruhebereich mit Fressen, Wasser, Spielzeug und gemütlichen Körben für ein Nickerchen. Hier werden die Tiere vom Sitter betreut, damit sie sich erholen können, wenn sie bei den Feierlichkeiten gerade nicht gebraucht werden.

Das Beste an der Sache ist, dass Tiere sich auf einer Hochzeit weder betrinken noch peinliche Ansprachen halten. Allerdings müssen im Vorfeld einige Punkte geplant werden. Wir hoffen, dass Ihnen unsere Tipps dabei behilflich sind!

Quelle: 

7 Tips for a Dog-Friendly Wedding

10 Steps to a Pet-Friendly Wedding

How to Involve Pets in Your Wedding